Sarg- und Urnenschmuck

Das Sargbouquet

Dem Sargschmuck kommt die wichtigste Bedeutung unter den Trauerblumen zu. Er ist das zentrale Element des Blumenschmucks und wird in der Regel von den nächsten Angehörigen gestellt. Ein Sargbouquet kann symmetrisch oder asymmetrisch gearbeitet sein und wird auf das Oberteil des Sarges gelegt. Später kann es zusammen mit dem Sarg abgesenkt oder auf das Grab gelegt werden.

Die Urnenhaube

Bei einer Feuerbestattung ersetzt eine Urnenhaube, auch Urnenkrone genannt, das klassische Sargbouquet. Sie wird in der Regel von den nächsten Angehörigen gestellt. Der Urnenschmuck setzt maßgebliche farbliche Akzente während der Trauerfeier.

Urnenkränze

Der Urnenkranz stellt eine Alternative oder eine Ergänzung zur Urnenhaube dar. Er ist auf die Größe der Schmuckurne abgestimmt und damit deutlich kleiner als ein Kranz für eine Erdbestattung. Genau wie ein klassischer Trauerkranz kann auch ein Urnenkranz mit Schleifenbändern versehen werden, die einen letzten Gruß sowie die Namen der Schenkenden tragen. Zur Trauerfeier wird die Urne in den Kranz hineingesetzt.

Urnenkränze für die Feuer-, See- und Waldbestattung

Auch bei einer Urnenbeisetzung stellt der Grabkranz ein zentrales Element der Trauerfloristik dar. Er ersetzt mitunter sogar die Urnenhaube als Gabe der Hinterbliebenen. Ein Urnenkranz ist – der Größe der Urne entsprechend – deutlich kleiner als ein Kranz für Erdbegräbnisse, bietet jedoch die gleichen vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf Blumen, Form und Schleifentexte. Zur Trauerfeier wird der Kranz in der Regel um die Urne gelegt.

  • Bei Bestattungen auf dem Friedhof können Sie den Urnenkranz mit ins das Grab geben.
  • Bei einer Seebestattung wird der Trauerkranz zusammen mit der wasserlöslichen Urne ins Meer abgesenkt.
  • Bei einer Waldbestattung verbleibt der Urnenschmuck weder im Grab noch auf dem Grab. Auch der Urnenkranz muss nach der Beisetzung wieder mitgenommen werden.